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Gerstetten – Werischwar 20. Jubiläum

2016-07-30

Lieber Herr Bürgermeister Polaschek,
liebe Gerstetter Freunde,
liebe Gröbenzeller Freude,
liebe Cebazater Freude,
liebe Werischwarer Bürger,
meine Damen und Herren,

Gerstetten und Werischwar feiert dieses Jahr ein bedeutendes Jubiläum. Vor 20 Jahren, am 5. Mai 1996 wurde die offizielle Partnerschaftsurkunde von den beiden Bürgermeistern, Frau Elisabeth Grósz-Krupp und Herrn Roland Polaschek unter festlichen Äußerlichkeiten in Gerstetten unterzeichnet.

Ihr Text lautet:

„Wir unterzeichnen diese Urkunde der Partnerschaft zwischen Gerstetten, Bundesrepublik Deutschland und Pilisvörösvár, Republik Ungarn, damit sich die Menschen unserer Gemeinden besser kennen- und verstehen lernen, und dass sie freundschaftliche Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern pflegen. Wir wollen dadurch insbesondere gesellschaftliche, kulturelle, musische, sportliche, politische bis hin zu touristische Begegnungen fördern und vertiefen. Wir verpflichten uns, diese Bemühungen zu unterstützen und sind willens, diese Begegnungen der Partnerschaft zwischen unseren Gemeinden und deren Bürger im Sinne eines vereinten Europas zu verwirklichen."

Wenn man auf die vergangenen 20 Jahren zurückblickt, kann man festellen, dass die in der Urkunde formulierten Ziele in den vergangenen zwei Jahrzehnten vollkommen erreicht wurden: Hunderte von Gerstetter und Werischwarer Bürgern haben die Partnergemeinde aufgesucht, und sie haben dort viele neue Bekanntschafte und Freundschafte geschlossen. Als Ergebnis der persönlichen Beziehungen wurde der Kontaktnetz unter Vereinen, Musik- und Tanzgruppen, Chören, Zivilvereinen und Institutionen immer stärker. Die Mitwirkung unserer Gemeinden im Bereich Kultur, Musik, Sport, Politik und Turismus hat sehr aktiv zur Verwirklichung von einem vereinten Europa beigetragen.

Wenn wir auf die 20 Jahre zurückblicken, werden die Erlebnisse wieder lebendig: gemeinsame Feste, besinnliche Gespräche, gemeinsame Unterhaltungen, Wanderungen, Sport- und Musikerlebnisse. Wir erinnern uns an das Kinderfest in Gerstetten, das Jugendwelttreffen, das Millennium von Ungarn, den Tag der Deutschen Einheit, den Floßziehwettbewerb, und die Werischwarer Tage. Viele Bilder blitzen in uns für einige Sekunden auf: das Hotel Bahnhof, die Georg-Fink-Halle, das Werischwarer Camping, der Konzertsaal der Musikschule, der Theatersaal im Haus der Künste. Wir denken an die geliebten Gesichter unserer Freunde, die unser Leben mit ihrer Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit schöner und glücklicher gemacht haben.

Die Gründer unserer Städtepartnerschaft können froh und zufrieden sein, da der vor 20 Jahren von ihnen gepflanzte Baum gute Früchte gebracht hat. Sie können es stolz feststellen, dass sich die Mühe, Zeit und Energie gelohnt hat, denn unser Leben wurde durch die Partnerschaft reicher. Durch einen Gedankenversuch kann man die Wichtigkeit unserer Freundschaft gut verstehen: Wie groß wäre die in uns entstandene Leere, wenn wir alle gemeinsame Erlebnisse der vergangenen 20 Jahren aus unserer Seelen löschen würden? Können wir uns das vorstellen?

Meine liebe Freunde!

Obwohl es fast unmöglich ist, alle Mitwirkenden der Partnerschaft zu nennen, erlauben Sie mir, anlässlich unseres 20 jährigen Jubiläums die Persönlichkeiten und Institutionen vorzuzählen, die –nach meinem Wissen und Erinnerungen- für die Freundschaft der beiden Gemeinden viel getan haben.

Anita und Günther Simon, Artur P. Kary (+), Bernhard Halbauer und seine Frau (+),István Botzheim, János Brandhuber, Musikgruppe Bravi Buam, Christa Rapp, Christian Ziegler, Werischwarer Musikschule, Eduard und Elisabeth Gillitzer, Elisabeth Dauner, Erika Schiele, János Feldhoffer, Frank Schied, Franz und Cornelia Nerad, Franz und Ingrid Kraus, Friedrich Schiller Gymnasium, Fritz Erhardt, Georg und Angela Jäger, Blaskapelle Gerstetten, Musikverein Gerstetten, Elisabeth Grósz-Krupp, Hans Berger, Hans Bosch, Hans und Lore Beisswanger, Hedwig und Imre Gröschl, Heimatverein, Musikgruppe Heldenfingen, Helga und Hermann Winkler, Helga Zimmermann und Eugen Fink, Helmut Turba, Klaus Erhardt, Dr. Zsuzsanna Krupp, Marco Erhardt, Theresia Manhertz, Anita Molnár-Breier, Musikverein Harmonie, Haus der Künste, Deutsche Nationalitätenselbsverwaltung Werischwar, Deutscher Nationalitätengemischtchor, Deutscher Roter Kreuz, Seniorenklub Werischwar, Anita Oláh-Szabó, Partnerschaftsverein Gerstetten, István Peller und seine Frau Anna, Medizinische Stiftung Pilis-Becken, Werischwarer Blaskapelle, Roland Polaschek, Rita Polaschek, László Sax, Lőrinc Schäffer, Sigfried Szimeth, Stefan Szabó, Erika Szabó-Bogár, Péter Szlovencsák, Deutsche Nationalitätenschule am Kirchplatz Thomas Neumann, TRINA Orchestra, Katalin Valachi, Deutsche Nationalitätenschule am Marktplatz, József Wenczl, Werner Häcker.

Ich bedanke mich bei ihnen und auch bei allen, deren Namen jetzt nicht aufgezählt werden konnten, ganz herzlich für die Mitwirkung an der Entfaltung unserer Städtepartnerschaft.

Ich möchte zwei Personen ein besonders herzliches Dankeschön sagen.

Eduard Gillitzer, für uns viele nur Edi, ist leider seit Jahren nicht mehr unter uns, aber sein Geist lebt mit uns weiter. Ich bin sicher, dass er heute sehr froh ist. Vor 30 Jahren besuchte er das Werischwarer Kirchweihfest, damals gab es noch keine „Werischwarer Tage”. Im Fest traf er Herrn Lőrinc Schäffer, und damit begann ein Prozess, der zur Gründung unserer Städtepartnerschaft führte. Ich bedanke mich jetzt bei seiner lieben Frau Elisabeth. Sie war ein Leben lang treue Gefährtin von Edi, und auch seine Unterstützerin bei der Gründung und Pflege der Städtepartnerschaft. Ich bin sehr glücklich, dass sie heute in unserem Kreis ist.

Mein ganz besonderer Dank gilt Herrn Bürgermeister Roland Polaschek. Vor 20 Jahren hat er die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet, und seitdem ist er ein unermüdlicher Bannerträger der Partnerschaft Gerstetten - Werischwar und des Gedankens von einem gemeinsamen, vereinten Europa. Er ist ein umsichtiger, fähiger Gemeindevorsteher, ein dienender Mensch, der sich immer um das Wohle der Gemeinschaft bemüht. Für mich ist er ein guter Kollege, Freund, Verbündeter und Helfer. Danke, Roland!

Liebe Gäste, liebe Freunde,

ich könnte noch vieles sagen, aber ich mache lieber Schluss, denn auch unsere Gäste noch ihre Reden halten möchten. Nach den Reden wird die Jubiläumsurkunde unserer Partnerschaft unterzeichnet, dann wird die Geburtstagstorte aufgeschnitten. Mit diesen symbolischen Gesten möchte ich der Weiterentwicklung unserer Freundschaft und Zusammenarbeit neue Impulse geben.

Werischwar, den 30. Juli 2016